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Damenuhren
Der
Begriff Damenuhren umfasst fast immer Armbanduhren für Damen.
Damenuhren unterscheiden sich von Herrenuhren aus einer Reihe von
Gründen. Da wären zunächst die eher
pragmatischen Gründe. Frauen haben fast immer kleinere
Handgelenke als Männer – alleine schon deshalb
sollten Damenuhren optisch angepasst sein.
Da bedeutet nicht nur, dass Damenuhren kleine Gehäuse haben
sollten, sondern auch, dass Damenuhren kleinere Armbänder
haben sollten. Es gibt zwar einige Modelle, die sich eher an
größeren Herrenuhren orientieren, dennoch
möchte die Masse der Frauen eher filigrane Uhren haben. Manche
Hersteller haben für bestimmte Uhrenmodelle, die sie in ihrem
Programm führen, optisch weitgehend identische Modelle
für Herren und Damen, mit nur einem Unterschied –
die Damenuhr ist einfach insgesamt kleiner als die Herrenuhr. Vorrangig
bei Designeruhren wie z.B. Damenuhren von Rado kann man das oft sehen.
Bei dem klassischen und wohl bekantesten Modell der Firma Rado ist die
Damenuhr baugleich mit der Herrenuhr, nur eben ein wenig kleiner.
Mittlerweile haben fast alle Hersteller Uhren für sowohl
Frauen als auch Männer im Sortiment, zumal es sich kein
Hersteller leisten kann, Uhren nur für Männer oder
Frauen zu fertigen. Der Hersteller, also die Marke einer Uhr spielt
nach wie vor eine wichtige Rolle, wenn Kaufentscheidungen getroffen
werden. Uhrenhersteller sind daher besondets bestrebt, die eigene Marke
besonders beliebt und attraktiv zu machen. Prestigeträchtige
Marken sind vor allem bei eher jüngeren Damen besonders
beliebt. Jugendliche versuchen immer öfter, sich durch teure
Markenprodukte, zu denen eben auch Uhren zählen, beliebt zu
machen bzw. sich zu profilieren. Daher wird teilweise sehr bewusst in
z.B. Lifestyle Zeitschriften für bestimmteMarken geworben.
Uhren sind immer auch Statussysmbole – zumindest dann, wenn
eine Damenuhr besonders teuer ist, kann diese Uhr auch als Statussymbol
taugen. Dabei sollte aber streng unterschieden werden zwischen Marken,
bei denen es extrem um Optik und Prunk geht und solchen, bei denen
Prunk eher im Hintergrund steht und Design und Qualität
überwiegen. Immer mehr Luxusmarken, die eigentlich gar nicht
im Uhrenmarkt beheimatet sind, entdecken den Wert des eigenen Labels
– auch für Damenuhren. So geben z.B. zunehmend mehr
Hersteller von z.B. Bekleidung den eigenen Markennamen für
Uhren her.
Mit der Entwicklung von Damenuhren haben diese Firmen in der Regel kaum
etwas zu tun, auch das Design der Damenuhren stammt in den wenigsten
Fällen von der namensgebenden Firma selbst. Vielmehr geht es
darum, das Image, das der eigenen Marke anhaftet, erfolgreich zu
vermarkten und Menschen, die sich besonders mit der Marke
identifizieren, zu ermöglichen, auch Produkte zu erwerben, die
mit dem eigentlichen Kerngeschäft nichts zu tun haben. Da
Damenuhren in der Regel nicht allzu techniklastig sind und die
Zielgruppe meistens auch wenig mit komplizierten Funktionen anfangen
kann, erklären sich die oftmals doch hohen Preise vor allem
durch die Verwendung hochwertiger Materialien oder z.B. auch den
Einsatz von Edelsteinen. Da aus Sicht der Hersteller Frauenuhren ebenso
teuer sein sollten wie Männeruhren, muss der angepeilte Preis
eben durch andere Maßnahmen gerechtfertigt werden. Dennoch
ist der Anteil an Damenuhren, die von Männern gekauft werden,
vermutlich höher als der Anteil an Herrenuhren, die von Frauen
gekauft werden.
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